Schulsanitätswettbewerb

SSD WettbewerbSieben Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdiensts (SSD) der Sekundarschule Wickede haben mit ihrer Lehrerin Janina Schlüter an dem Schulsanitätswettbewerb „Mit Herz und Verband“  des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Lingen teilgenommen.

Insgesamt haben knapp120 Teams aus NRW, Niedersachsen und Hamburg die begehrten Startplätze erhalten. In diesem Jahr stand alles unter dem Motto „Nur MUT- Ihr könnt mehr als ihr denkt“. Die Teams durften an  15 abwechslungsreichen Stationen ihr Können zeigen und um eine gute Platzierung wetteifern. Neben verschiedenen medizinischen Fallbeispielen – z.B. starke Blutungen, Chemieunfall, offene Wunden, Kreislaufprobleme  – wurden auch Geschicklichkeitsübungen abgeprüft. Egal welche Aufgabe bevorstand – Im Team zu arbeiten- war sehr wichtig.

 

Die Schulsanitäter der Sekundarschule Wickede  konnten einen sensationellen Platz 8. belegen! Alle waren sich  einig: „Wir freuen uns riesig über den tollen Erfolg! Die Anfahrt nach Lingen hat sich mehr als gelohnt!“

Da die Aufgaben von den beiden DRK-Kreisverbänden Emsland und Celle mit viel Einfallsreichtum und Liebe zum Detail jedes Jahr neu erdacht werden, können die Schüler vorher nicht wirklich dafür üben- sie wissen nie, was sie erwartet. Der Wille, fremden Menschen in einer Notsituation tatkräftig beizustehen, ist bei vielen durchaus vorhanden. Doch um den ersten Schritt zu machen, sich in eine Situation zu begeben, von der man nicht weiß, was sie einem abverlangen wird, dazu braucht es Mut. Vielen fehlt dieser Mut, man geht lieber weiter und sagt sich: “Jemand anderes wird bestimmt helfen, jemand, der das viel besser kann als ich, wer weiß, was mich da erwartet!“. Dabei ist es in Notsituationen mit verletzten oder erkrankten Personen schon ausreichend, dass jemand überhaupt etwas tut, wie z.B. den Notruf tätigen, die verletzte Person beruhigen, andere zum Helfen dazu rufen. Doch auch dazu braucht es Mut. Diesen Mut haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur beim Wettbewerb bewiesen, sondern zeigen dies täglich auf dem Pausenhof oder im Schulsanitätsdienstraum, wenn sie ihre Pausen  damit verbringen verletzten Mitschülern zu helfen.