Leistungsbewertung

 

Unser pädagogisches Konzept baut besonders auf dem Prinzip der Verstärkung auf. Wir heben die Stärken unserer Schülerinnen und Schüler besonders hervor, um die Motivation für das Lernen aufrecht zu erhalten. Manchmal sind die Lernfreude und die Lernmotivation auch etwas schwach ausgeprägt, wenn die Kinder zu uns kommen. Dann versuchen wir, die Begeisterung für das Lernen wieder neu zu entfachen.

Jeder macht gerne das, was er gut kann. Wir gehen davon aus, dass sich jeder Mensch darüber freut, gelobt und wertgeschätzt zu werden. Manchmal kann eine Klassenarbeit, die "mangelhaft" oder gar "ungenügend" bewertet wird, ganz viel Lernfreude vernichten und für die Schülerin oder den Schüler das Gefühl auslösen, eben nicht wertgeschätzt zu werden. Wir haben in den Fachkonferenzen gründlich beraten und Konzepte zur Leistungsbewertung erstellt, die es jedem Schüler und jeder Schülerin ermöglichen, eine positive Rückmeldung bei einer Klassenarbeit zu erhalten.

 

Die Notenskala entspricht der Notenskala der ZP 10

Wir vergeben für alle Tests und Klassenarbeiten Punkte, auch für Deutscharbeiten. Wir "operationalisieren" also die Schülerleistungen und vergeben Punkte für Teilleistungen. Im Fach Mathematik ist das recht leicht, in Deutsch oder GL manchmal etwas schwieriger. Zur Leistungsbewertung nutzen wir die Bewertungsskala, die in Klasse bei den Abschlussprüfungen (ZP 10) eingesetzt werden. Das machen auch die meisten anderen Schulen sehr ähnlich.

 

Alternative Leistungsüberprüfungen

In den Hauptfächern darf pro Schuljahr und Fach eine alternative Form der Leistungsüberprüfung eingesetzt werden. In Deutsch verfassen die Schülerinnen und Schüler z.B. ein Lerntagebuch, in Englisch gibt es eine mündliche Prüfung und in Mathematik wird eine Projektarbeit durchgeführt. Bei diesen alternativen Prüfungen zeigen die Kinder manchmal Stärken, die sie in "normalen" Klassenarbeiten nicht zeigen können.

 

Differenzierte Klassenarbeiten

Wir differenzieren unseren Unterricht konsequent, damit alle entsprechend ihres Leistungsvermögens herausgefordert werden. Da ist es nur logisch, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler die gleichen Klassenarbeiten schreiben. Im Fach Mathematik z.B. werden Aufgaben nach dem "Blütensystem" differenziert und steigen in ihrem Anforderungsbereich an. So kann die Klassenarbeit jedem Leistungsstand gerecht werden. In den Fächern Englisch und Deutsch kann ich für jede Aufgabe "Tippkarten" bekommen. Wähle ich bei jeder Aufgabe eine Tippkarte, kann ich keine "1" bekommen. Aber: ich werde eine ganze Menge schaffen und keine "5" bekommen. Häufig gestellte Frage: Wählen die Kinder dann nicht immer den leichten Weg? Nein! Kinder sind ehrgeizig! 

Durch die verschiedenen Maßnahmen haben wir erreicht, dass es bei Klassenarbeiten und auf Zeugnissen nur sehr selten zu schlechten Noten kommt. Die Note "sehr gut" vergeben wir auf diese Weise jedoch nicht häufiger, als sonst auch. Den Verlust der Motivation der Kinder durch schlechte Noten verhindern wir so aber sehr effektiv.